100:6Der Mensch ist seinem Herrn gegenüber wahrlich undankbar,
100:7und er (selbst) ist darüber wahrlich Zeuge.
100:8Und er ist in seiner Liebe zum (eigenen) Besten wahrlich heftig.
100:9Weiß er denn nicht? Wenn durchwühlt wird, was in den Gräbern ist,
100:10und herausgeholt wird, was in den Brüsten ist,...
100:11ihr Herr wird an jenem Tag ihrer wahrlich Kundig sein.
101:1Das Verhängnis!
101:2Was ist das Verhängnis?
101:3Und was läßt dich wissen, was das Verhängnis ist?
101:4Am Tag, da die Menschen wie flatternde Motten sein werden
101:5und die Berge wie zerflockte gefärbte Wolle sein werden.
101:6Was nun jemanden angeht, dessen Waagschalen schwer sind,
101:7so wird er in einem zufriedenen Leben sein.
101:8Was aber jemanden angeht, dessen Waagschalen leicht sind,
101:9dessen Mutter wird ein Abgrund sein.
101:10Und was läßt dich wissen, was das ist?
101:11Ein sehr heißes Feuer.
102:1Die Vermehrung lenkt euch ab,
102:2bis ihr die Friedhöfe besucht.
102:3Keineswegs! Ihr werdet (es noch) erfahren.
102:4Abermals: Keineswegs! Ihr werdet (es noch) erfahren.
102:5Keineswegs! Wenn ihr es nur mit dem Wissen der Gewißheit wüßtet!
102:6Ihr werdet ganz gewiß den Höllenbrand sehen.
102:7Abermals: Ihr werdet ihn mit dem Auge der Gewißheit sehen.
102:8Hierauf werdet ihr an jenem Tag ganz gewiß nach der Wonne gefragt werden.